/ November 2, 2020

Stand 17.11.2020 – 08.45 Uhr

– Corona-Update –

Was gilt nach der 8. BayIfSMV für die Ausübung von Reitsport einschließlich Reitunterricht? (akt. 17.11.2020)

Reitunterricht darf einzeln, zu zweit oder mit den Angehörigen des gemeinsamen Hausstands nur auf einem Reitplatz unter freiem Himmel stattfinden. Dabei wird der Reitlehrer als Dienstleister nicht mitgezählt, wenn er an der Ausübung nicht beteiligt ist. Die Nutzung von Reithallen zur Ausübung von Reitsport oder Reitunterricht ist ab dem 13.11.2020 untersagt.

Abgrenzung Reitsport / Bewegung von Pferden aus Gründen des Tierwohls:

Die Versorgung, Pflege und Bewegung der Tiere muss aus Gründen des Tierwohls gewährleistet sein. Pferdebesitzer oder von ihnen Beauftragte dürfen für die notwendige Bewegung der Pferde (Reiten, Bodenarbeit, Longieren usw.) auch Reithallen nutzen. Beim Bewegen der Pferde ist die Anzahl der Pferde in der Halle oder auf dem Reitplatz, die sich gleichzeitig dort befinden, zu begrenzen. Als Orientierungswert können hier 200 m² pro Pferd unter Einhaltung des Mindestabstands herangezogen werden. Sämtliches soziales Miteinander der Reiter ist zu vermeiden (z.B. Schließen des sogenannten Reiterstübchens).

Informationen finden Sie hierzu auch beim Innenministerium (StMI) sowie beim Gesundheitsministerium (StMGP).

Häufige Fragen – Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (StMI) Externer Link

Häufige Fragen – Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) 

Stand 13.11.2020 – 19.45 Uhr

Was gilt nach der 8. BayIfSMV für die Ausübung von Reitsport einschließlich Reitunterricht? (13.11.2020)
Erlaubt ist die Ausübung von Individualsportarten allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands. Für diese Zwecke ist die Nutzung von Reitplätzen unter freiem Himmel zulässig.

Die Nutzung von Reithallen zur Ausübung von Reitsport ist ab dem 13.11.2020 untersagt.

Abweichend hiervon ist der Betrieb und die Nutzung von Reithallen zur Bewegung von Tieren aus zwingenden Gründen des Tierschutzes oder des Tierwohls zulässig.
Sämtliches soziales Miteinander der Pferdebesitzer ist zu vermeiden (z. B. Schließen des Reiterstübchens).

Quelle:
https://www.stmelf.bayern.de/ministerium/241613/

 

Was gilt nach der 8. BayIfSMV für die Ausübung von Reitsport einschließlich Reitunterricht? (02.11.2020 -15:30 Uhr)

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten informiert:

Erlaubt ist die Ausübung von Individualsportarten allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands. Reitunterricht darf demnach einzeln oder mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand stattfinden. Für diese Zwecke ist die Nutzung von Reithallen und Reitplätzen zulässig.

Beim Bewegen der Pferde in der Halle oder auf dem Reitplatz ist die Anzahl der Pferde, die sich gleichzeitig dort befinden, zu begrenzen. Als Orientierungswert können hier 200 m² pro Pferd herangezogen werden. Sämtliches soziales Miteinander der Pferdebesitzer ist zu vermeiden (z.B. Schließen des Reiterstübchens).

Quelle: Landwirtschaftsministerium


Der BRFV informiert:
Stand 30.10.2020 – 08.00 Uhr

Ab 02.11. greift ein Lockdown zur Eindämmung der Covid-Pandemie. Uns Pferdesportler/innen sollte bewusst sein, dass dieser Maßnahmenkatalog ausschließlich dazu dient, die Infektionszahlen zu reduzieren und uns zur alten Normalität zurückzuführen.

Nachfolgend wollen wir einen kurzen Überblick geben, welche Regeln nun gelten. Detailfragen klären wir aktuell mit den entsprechenden Ansprechpartnern in den bayerischen Ministerien ab. Über Neuerungen dies bzgl. werden wir Sie hier stets auf dem Laufenden halten.

Den aktuell vorliegenden Gesetzestext interpretieren wir wie folgt:
Fakt ist, dass wir nun den Status quo April 2020 haben, d.h. weitgehend analog dem Höhepunkt der ersten Welle.

Das bedeutet es gibt aktuell keinen Amateur-(turnier)sport; Profiturniere ohne Publikumsverkehr sind zulässig, Individualsport ist erlaubt, jedoch unter strenger Berücksichtigung der geltenden Hygieneregeln (Abstand, Mund/Nasenschutz, Kontaktbeschränkungen).

Im Einzelnen heißt dies, dass wir Stallbetreibern empfehlen, wieder Besuchszeiten auszuweisen und ein Stallbuch zu führen; ein generelles Stallbetretungsverbot hoffen wir, basierend auf unserer Fürsorgepflicht abgeleitet aus dem Tierschutzgesetz, verhindern zu können – auch bei zunehmenden Infektionszahlen.

Bedingt durch die Kontaktbeschränkungen dürfte auch ein Reitschulbetrieb nur sehr eingeschränkt möglich sein, bitte wenden Sie sich an die zuständigen Behörden (Landratsamt, KVR, etc..).

Lehrgangsmaßnahmen, z.B. Reitabzeichen, Trainerausbildung im Präsenzunterricht, Richteraus- und weiterbildung, entfallen bis auf Weiteres.

Unserem Ermessen nach, können Berufsausbilder/innen ihrer Arbeit nachgehen, allerdings mit verändertem Schwerpunkt z.B. als Hygienebeauftragte/r (Überwachung der Hygienevorschriften, insbesondere wenn mehrere Reiter/innen gleichzeitig in der Bahn sind)
oder
als Sicherheitsbeauftragte/r (gibt Anleitung zu sicherem, zwanglosem Lösen der Pferde; vorrangiges Ziel ist es, die Losgelassenheit und Anlehnung sicherzustellen um die Sicherheit in der Reitbahn zu gewährleisten und Unfälle zu vermeiden).
Quelle: https://www.brfv.de/coronavirus-infos-fuer-den-pferdesport/
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